Holistic Connectivity

“Durch ganzheitliche Vernetzung wird das Fahrzeug zum nächsten Smart Device. Es wird mit dem Alltagsleben und dem persönlichen Netzwerk verbunden sein und so sichtbare und unsichtbare Dienste innerhalb des Fahrzeugs und darüber hinaus ermöglichen. Die höhere Dichte und bessere Qualität der Daten wird eine Evolution existierender Fahrzeugfunktionen erlauben und dabei helfen, neue Funktionen für künftige Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Das Fahrzeug wird ein Teil des ‘‘Internet of Everything’ werden – endlich”. (Helmut Matschi)

Die Digitalisierung der Mobilität ist in vollem Gange und schafft neue Möglichkeiten das Fahren effizienter, sicherer und komfortabler zu machen. Ausgangspunkt war die komfortable Verbindung von Smart Devices mit dem Fahrzeug und der Einzug von Onlinediensten und Apps ins Fahrzeug. Diese Entwicklung wird sich mit einer immer besseren Integration fortsetzen. Vorlieben und individuelle Voreinstellungen von Geräten werden nahtlos ins Auto übertragen. Darüber hinaus ermöglicht die immer stärkere Digitalisierung und Vernetzung die Nutzung neuer Datenquellen für die intelligente Steuerung des individuellen und gewerblichen Transports. So erlaubt etwa die Auswertung von Sensordaten vorausfahrender Verkehrsteilnehmer die Vorhersage kritischer Verkehrssituationen noch bevor diese zu einer Gefahr für nachfolgende Fahrzeuge werden. Ebenso können Daten aus der Infrastruktur für mehr Sicherheit und Komfort genutzt werden. Eine ganzheitliche Vernetzung verbindet Fahrzeuge weltweit nahtlos und in vielfältiger Weise: mit dem Fahrer, mit anderen Fahrzeugen, mit mobilen Endgeräten und mit der Infrastruktur. Das System besteht dabei aus verbundenen Hardware- und Software-Komponenten und ermöglicht so sichtbare und unsichtbare Dienste.

Demofahrzeug zeigt das vernetzte Fahrzeug der Zukunft

Unser Fahrzeug mit ganzheitlicher Vernetzung bietet eine Menge Funktionen, die für die künftige Mobilität unerlässlich sind, von kontextbasierten Diensten über die intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle bis hin zur IP-basierten Architektur. Es gibt allerdings eine Reihe von Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um neue Komfort- und Sicherheitsmerkmale zu ermöglichen: Zum Beispiel benötigen die Fahrzeuge Informationen zum Kontext. Wie ist der aktuelle Zustand des Fahrzeugs und seines Fahrers? Wie beeinflusst die Umgebung des Fahrzeugs die Funktionen und Dienste?

Deshalb sind bordseitige Daten, angefangen bei den Diagnosesystemen des Autos bis hin zu einem breiten Spektrum von Fahrzeugsensoren, in cloudbasierte Informationen integriert, wie z. B. hochgradig präzise Verkehrsnachrichten, aber auch Informationen von Dritten über Tankstellen, den nächsten freien Parkplatz und vieles mehr. Unser Fahrzeug mit ganzheitlicher Vernetzung bietet intelligente Funktionen, die den Kontext einer Situation verstehen und sogar Benutzerinteraktionen antizipieren können. Eine intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human Machine Interface, HMI) bietet eine rekonfigurierbare visuelle Schnittstelle sowie einen natürlichen und adaptiven Stimmdialog.

Hinsichtlich der kontextbasierten Dienste informiert das Fahrzeug mit ganzheitlicher Vernetzung den Fahrer nicht nur, wenn er wieder tanken muss, sondern gibt auch zusätzliche Erfordernisse, wie Nachfüllen des Öls oder Überprüfung des Reifendrucks, weiter. Im Rahmen einer wechselseitigen Kommunikation kann die Tankstelle Sonderangebote, wie z. B. einen Nachlass auf eine Autowäsche, auf dem Zentraldisplay des Fahrzeugs bewerben. Ein weiteres Beispiel für vernetzte Dienste ist die Integration von Smart Home-Diensten. Man kann z. B. informiert werden, wenn ein Paketzusteller an der Haustür klingelt, und ihn dann direkt vom Auto aus kontaktieren. Außerdem kann die Plattform Muster in den Tagesabläufen des Fahrers erkennen, die zur Steuerung der Raumtemperatur oder der Beleuchtung im Haus verwendet werden können. Weitere Einsatzmöglichkeiten der Plattform umfassen Fernüberwachung des Fahrzeugs für Anwendungen wie Ferndiagnose oder vorausschauende Wartung sowie den einfachen und sicheren Zugang zum Fahrzeug, basierend auf einem virtuellen Schlüssel und einem sicheren Konzept zur Fahrererkennung.

In technischer Hinsicht basiert Continentals Vorführwagen mit ganzheitlicher Vernetzung auf den neuesten Technologien und Kommunikationsstandards. Seine Netzwerkarchitektur ist vollständig IP-basiert, sein Rahmen für die Dienstbereitstellung verwendet HTML5 zur Bereitstellung der Dienste und die gesicherte Konnektivität wird über das leistungsstarke 4G-Mobilfunknetz bereitgestellt.

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